Blickwinkel.

Manchmal lohnt es sich, einen besonderen Blickwinkel einzunehmen – nicht nur von oben auf die Dinge herabzublicken, sondern den Körper ein wenig zu strecken und zu biegen, um das Drumherum in seiner Vielgesichtigkeit wahrzunehmen.

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Grün.

Das Grün war schon da, lange bevor wir kamen. Und es wird noch lange da sein, wenn wir weg sind. Im Moment haben wir es scheinbar gezähmt und uns Untertan gemacht. Doch die Natur bricht sich immer wieder Bahn.

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Lecker.

Mmhmm. Mjam. Lecker. Saftig, knusprig, duftend. Festgehalten in einem genüsslichen Moment. Näher, als das Auge vielleicht kommen würde. Oh, mögen Zunge und Nase doch nie den Dienst versagen!

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Bunt.

Rot, gelb, blau, lila, grün. Unsere Augen darben nach auffälligen Reizen. Der Farbklecks in einer grau-braunen Szenerie bringt noch das kaltherzigste Gemüt zum Lächeln.

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Abseits.

Ist es eine Puppe, oder ist es ein Wesen? Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, entdeckt Gesichter und andere Geschichtenerzähler, wo unaufmerksame Spaziergänger nur Kulisse und Unrat sehen. Der abseitige Blick zeigt uns eine größere Welt.

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Dunkel.

Im Zwielicht wirken die Dinge anders. In der Dunkelheit gieren wir nach jedem Lichtschimmer. Aber ist es manchmal nicht besser, weniger zu sehen als mehr?

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Hässlich, dreckig, Te-Damm?

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Zehntausende Autofahrer, Radfahrer, Busfahrer flitzen jeden Tag über den Tempelhofer Damm. Bei den Berlinern hat er keinen guten Ruf – dabei gibt es auf und neben der Durchgangsstraße auch kleine Idyllen und Heimatliebe.

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