Die falschen Tränen des George W. Bush

in Berlin/Kunst

Lügen tut manchmal gut. Angelogen werden auch. Das beweist der New Yorker Künstler Josh Kline mit seinem Video „Crying Games“. Auf der Berlin-Biennale legt er den Drahtziehern des Irakkriegs Worte in den Mund und Tränen in die Augen. Der Künstler nutzt eine Animationssoftware, um weinenden Schauspielern die Gesichter von George W. Bush, Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Condoleezza Rice sowie Tony Blair aufzusetzen, und sie über ihre Fehler im Zusammenhang mit dem Irakkrieg klagen zu lassen.

Trotz aller Illusion wird mancher Betrachter innerlich eine gewisse Befriedigung spüren, wenn er die heulenden Politiker sieht, die in Wahrheit doch so wenig Reue gezeigt haben. Vielleicht können auch offensichtliche Lügen ein bisschen heilsam sein?

Einen kurzen Ausschnitt aus Josh Klines „Crying Games“ sehen Sie hier:

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